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Gestalten

1. Klasse

Bereits in der 1. Klasse trainierten SchülerInnen den Umgang mit Farbmischungen und die Vielfalt der Linie. Experimentell gingen sie mit Farbkompositionen und Designentwürfen um. So malten die Erstklässler auf einem DIN A2 grossen Zeichenblatt nach Themen geordnet (Men in Black, Bauern, Sportler etc.) eine modisch originelle Bekleidung. Diese Kleidungsstücke kreierten sie anschliessend, um sie passend zur Musik, ihren Bildern und mit Hilfe eines Schülermoderators auf dem Laufsteg der Öffentlichkeit zu zeigen. Als Yves sogar noch die passende Diskobeleuchtung mitbrachte, konnten sowohl Eltern als auch andere Klassenstufen diese Modenschau formvollendet bewundern.
 

2. Klasse

Die Gymnasiasten der 2. Klasse vertieften ihre Kenntnisse und Fertigkeiten über Farbkontraste, Textur und Bildkomposition. Farb- und Luftperspektive haben sie über Albrecht Dürer und Landschaftsdarstellungen ihrer Heimatregion theoretisch kennen gelernt und praktisch angewendet. Gleichzeitig übten sie die Zentral-, Frosch- und Vogelperspektive. Während sich die SchülerInnen malerisch mit der Gestaltung des Schulhauses auseinander setzten, nutzten sie Farbkontraste (Warm- Kalt-Kontrast, farbiger Hell-Dunkel-Kontrast, Komplementärkontrast). Am Ende des Schuljahres wendeten sie erneut die Technik des Hochdruckverfahrens an und bearbeiteten je einen Druckstock. Naturstudien waren dabei Voraussetzung für den Linolschnitt
 

3. Klasse

In der 3. Klasse lernten die SchülerInnen fächerübergreifend den Bildungsroman „David Copperfield" von Charles Dickens (1812-1870) kennen. Unter Anwendung der Perspektive und den Proportionen der menschlichen Figur zeichneten sie eine Szene des Romans, so dass man eine Vorstellung von den Lebensumständen des 19. Jahrhunderts erhält. Da dieser Roman autobiographische Züge trägt, erfuhren die Gymnasiasten sogar etwas über Charles Dickens. In die Welt Leonardo da Vincis tauchten sie im Verlauf des Schuljahres auch ein und erfuhren so einiges über seine Erfindungen, Experimente und berühmten Gemälden.

Indem sie ein zweckgebundenes Designprodukt entwarfen, durchschritten sie alle Arbeitsphasen, um ein neues Produkt zu erfinden, eine bildliche Vorstellung zu entwickeln und selbst das Produkt herzustellen. Dieses fertige Produkt konnten zahlreiche SchülerInnen wortgewaltig präsentieren und teilweise sogar zu Hause nutzen. Romans Hundekörbchen, Christinas Seidenschal oder Marias magischer Spiegel fanden hoffentlich ihre Anwendung.

Detailgetreue Naturstudien und Tiere zeichneten die Jugendlichen am Ende des Schuljahres. Dabei vollendeten sie ihre Basiskenntnisse in der Perspektive, dem Bildaufbau und der Textur sowohl zeichnerisch als auch malerisch.

Anke Nowak