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Theater 2011

Die Streiche des Scapin
Komödie von Molière
Deutsch: H.C. Artmann

Theatertreffen Zug: 11. – 14. Mai 2011
Wir spielen: Freitag, 13. Mai: 12:00 Uhr im Loreto

Premiere: Sonntag, 15. Mai 2011, 17:30 h

Weitere Aufführungen:
Freitag, 20. Mai 2011, 19:30 h
Samstag, 21. Mai 2011, 19:30 h
Sonntag, 22. Mai 2011,17:30 h

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Dass sich zwei junge Männer während der Abwesenheit ihrer Eltern verlieben, wäre noch entschuldbar, dass sie sich gar verheiraten, ist unverzeihlich, zumal die Eltern über die Köpfe der Betroffenen hinweg ihre eigenen Heiratspläne geschmiedet haben. Der gewitzte Scapin (in unserer Inszenierung eine Scapina) versteht es, mit einigen Listen und viel Menschenkenntnis die Ehr- und Gewinnsucht der Alten auszunützen, die Heiratswünsche der Jungen durchzusetzen und dabei auch noch die eigenen Rachegelüste zu befriedigen. Eine überraschende Wende führt am Ende die zusammen, die sich lieben und lieben müssen.

Molière schöpft in diesem Lustspiel unübersehbar aus der Tradition der Commedia dell' Arte. Die Figuren tragen die Charakterzüge eines Pandolfo, eines Lombardi, einer Beatrice; Scapin kann es mit jedem Arlequino aufnehmen. 

Das Stück wurde 1671 von der königlichen Truppe in Paris uraufgeführt und spielt in Neapel. Wer heute Neapel  hört, denkt vielleicht noch an Garibaldi, sicher an die Camorra und natürlich an Abfallberge, Abfall so weit das Auge reicht. Mitten in diesem materiellen und moralischen Abfallhaufen gibt es Platz für Schönheit und Liebe.

Rollen

Scapina, Bediente des Leandro  Blanca Juon 
Argante, Mutter des Octavio und der Zerbinetta Beatrice Kuster
Geronto, Vater des  Leandro und der Cinzia Jeremy Remus
Octavio, Sohn der Argante Nino Talparpan
Leandro, Gerontos Sohn Martino Baumgartner
Zerbinetta, vermeintliche Zigeunerin Désirée Hohl
Cinzia, Tochter des Geronto                              Julia Wagner
Silvestro, Bedienter des Octavio                               Roman Ruosch
Nerina, Amme der Cinzia  Noëmi  Cavelty
Carlo, ein Gauner Simon Stecher

 Regie: Lucas Simeon, Albert Kappenthuler
                                                                                                                            

Lesen gefährdet die Dummheit

Lucas Simeon, Regie